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Bei Scareware
handelt es sich um Software, welche darauf ausgelegt ist,
den Benutzer zu verunsichern oder zu verängstigen. Der
Begriff ist ein englisches Kofferwort aus scare (Schrecken)
und Software. Es handelt sich um eine automatisierte Form
des Social Engineering. Fällt das Opfer auf den Trick herein
und glaubt sich bedroht, so wird ihm häufig gegen Bezahlung
eine Beseitigung der nicht vorhandenen Gefahr angeboten. In
anderen Fällen soll das Opfer durch den Glauben an einen
erfolgreichen Angriff zu Handlungen verleitet werden, welche
den tatsächlichen Angriff erst ermöglichen.
Beispiele
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Eine als kostenloses Antivirenprogramm verteilte
Scareware meldet dem Benutzer zahlreiche gefährliche
Infektionen, welche aber nicht vorhanden sind. Eine
Bereinigung des Computers wird gegen Bezahlung
angeboten. Zahlt das Opfer, werden die Warnungen einfach
abgeschaltet.
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Eine Anzeige oder Animation in einer Webseite gaukelt
dem Benutzer vor, sein Computer sei Opfer eines
Hacking-Angriffs geworden. Die angebotene Abwehrmaßnahme
ist allerdings ein Trojanisches Pferd, welches den
tatsächlichen Angriff darstellt.
Funktionsweise
Der Erfolg
von Scareware basiert auf Täuschung und Angst, daher wird
versucht, die Gefahr zum einen möglichst bedrohlich
erscheinen zu lassen und zum anderen so glaubwürdig, dass
sie nicht sofort als Täuschungsversuch erkannt wird.
Insbesondere folgende Tricks sind verbreitet:
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Der
Anbieter der vermeintlichen Problemlösung wählt Namen
und Logo so, dass sie leicht mit etablierten Firmen und
Institutionen verwechselt werden können. Das Vertrauen
in etablierten Marken wird dazu genutzt, dem Opfer
Seriosität vorzutäuschen oder die eigentliche Herkunft
der Software zu verschleiern.
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Fehlermeldungen verbreiteter Anwendungen oder
Betriebssysteme werden nachgeahmt. Der Benutzer soll
glauben, die Warnung komme nicht von einem Unbekannten,
sondern von einer Software, die er schon lange benutzt.
Diese Masche ist dann besonders leicht zu erkennen, wenn
die Meldung in einer Form präsentiert wird, wie sie auf
dem PC des Benutzers gar nicht angezeigt werden würde,
zum Beispiel als nachgemachte Windows-Fehlermeldung auf
einem MacOS.
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Bedrohungen, welche zuvor in den Medien präsent waren,
werden aufgegriffen und als akut dargestellt. Durch den
Wiedererkennungseffekt glaubt das Opfer an eine reale
Gefahr, auch wenn die Täuschung der tatsächlichen Gefahr
nur in bestimmten Gesichtspunkten ähnelt.
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Starke Zunahme dubioser Antivirensoftware
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Zweifelhafte Antiviren-Produkte
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