Computertechnik & IT Service Ferkinghoff
Inh. Heinz Willi Ferkinghoff

IT-Techniker und EDV-Sachverständiger

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FAQ Windows XP Installation von CD

Festplatte partitionieren

Üblicherweise wird die Festplatte in mehrere 'Partitionen' unterteilt. Außer für spezielle Zwecke sollte normalerweise keine Partition kleiner als 4 GByte sein. Bei größeren Festplatten empfiehlt es sich, für jedes Betriebssystem eine eigene Partition einzurichten und eine weitere Partition für Daten vorzusehen. Installieren Sie nur ein Betriebssystem, wird die Festplatte meistens in zwei ähnlich große Partitionen eingeteilt, die dann unter Windows zu den Laufwerken 'C:' und 'D:' werden.

Empfehlenswert ist, auf der Betriebssystempartition (meistens Laufwerk 'C:') die Programmdateien zu installieren und alle eigenen Dateien auf der Datenpartition (meistens Laufwerk 'D:') zu speichern. Diese Trennung von Programmdateien und eigenen Dateien (Dokumente, Daten, ...) bietet zwei wichtige Vorteile: Eine Datensicherung (siehe unten Backup) wird erheblich erleichtert, und ein Update, ein Wechsel auf eine neuere Windows-Version oder eine Neuinstallation des Betriebssystems kann wesentlich leichter und vor allem gründlicher erfolgen, da einfach die gesamte Betriebssystempartition komplett gelöscht und neu 'formatiert' werden kann, so dass mit Sicherheit keine übrig gebliebenen 'Reste' ungewollt Instabilitäten verursachen können. Das Installieren einer neueren Windows-Version über eine bereits bestehende Windows-Version führt oft zu Problemen und sollte vermieden werden.

Soll ein zweites Betriebssystem installiert werden, z.B. Linux, verwenden Sie nicht, zum Partitionieren und Formatieren, für den dafür vorgesehene Festplattenbereich die Windows-XP-CD. Dies sollte von der Linux-Installations-CD aus erfolgen.

Unter Umständen müssen Maximalgrößen beachtet werden. Die üblichen so genannten 'Basisdatenträger' mit 'primären' und 'erweiterten' Partitionen sowie darin eingerichteten 'logischen Laufwerken' erlauben theoretisch bis 2048 MByte pro Partition. Größere Partitionen sind erst mit dem neuen noch wenig verbreiteten Partitionierungsschema 'dynamischer Datenträger' möglich, welches dann auch mehrere Platten zu einem Dateisystem zusammenfassen kann ('Spanned Volumes').

Viele Partitionierungs- und Formatierungstools haben eigene Grenzen. FDisk.exe und Format.com kennen nur FAT16 und FAT32, können FAT16 bis zur Partitionsgröße von 2 GByte einrichten und haben bei FAT32 ab 64 GByte Berechnungsprobleme. Beim eigentlich neueren Windows XP ist die FAT32-Grenze sogar noch niedriger: 4 GByte für FAT16 und nur 32 GByte für FAT32. Aber unter Windows XP sollte ohnehin das stabilere Dateisystem NTFS bevorzugt werden, womit größere Partitionen angelegt werden können und einzelne Dateien größer als 4 GByte sein können. Allerdings kann Windows XP erst ab dem SP1 (Service Pack Version 1) überhaupt mit Festplatten mit einer Gesamtgröße von mehr als 128 GByte umgehen.

Voraussetzung für den Einsatz großer Festplatten ist ein aktuelles Mainboard-BIOS, das damit umgehen kann, sonst können nur 8 GByte oder weniger genutzt werden.

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