Computertechnik & IT Service Ferkinghoff
Inh. Heinz Willi Ferkinghoff

IT-Techniker und EDV-Sachverständiger

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Netzwerk unter Windows XP (Peer to Peer oder Client / Server)
Auf dieser Seite zeigen wir ihnen, wie Sie ein Windows-Netzwerk mit verschiedenen  Windows XP Computern konfigurieren müssen, damit sie in einem Windows-Netzwerk (Peer to Peer oder Client/Server) laufen.

 

Peer to Peer

Peer-to-Peer (P2P) Connection (engl. peer für "Gleichgestellter", "Ebenbürtiger" oder "Altersgenosse") und Rechner-Rechner-Verbindung sind synonyme Bezeichnungen für eine Kommunikation unter Gleichen, hier bezogen auf ein Netzwerk von Computern.

In einem Peer-to-Peer-Netz sind alle Computer gleichberechtigt und können sowohl Dienste in Anspruch nehmen als auch Dienste zur Verfügung stellen. Die Computer können als Arbeitsstationen genutzt werden, aber auch Aufgaben im Netz übernehmen.

In der Informationstechnik ist das Gegenteil zum Peer-to-Peer-Prinzip das Client-Server-Prinzip. Hier gibt es den Server, der einen Dienst anbietet, und den Client, der diesen Dienst nutzt. In Peer-to-Peer-Netzen ist diese Rollenverteilung aufgehoben. Jeder Host in einem Computernetz ist ein peer, denn er kann gleichzeitig Client und Server sein.

Client / Server

Als Client-Server-System wird in der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) eine Netzwerkstruktur bezeichnet, bei der die Ressourcen von einem zentralen Server (Software) angeboten werden, auf die von den Arbeitsstationen (Clients) aus zugegriffen werden kann. Der Server stellt einen Dienst zur Verfügung. Der Client bietet die Benutzeroberfläche oder die Benutzerschnittstelle der Anwendung an.

Mit der Verbreitung der Personal-Computer wurde immer mehr Rechenkapazität auf die Bürorechner ausgelagert. Der Server in einem solchen Umfeld bietet meist nur noch die Daten an. Eine häufige Form ist z. B. ein zentraler Datenbankserver. Ein solches Client-Programm wird auch als Fat-Client bezeichnet. Mit der zunehmenden Verbreitung von Intranet geht dieser Trend wieder zurück. Hier ist dann der Browser der Thin Client, die eigentliche Programmlogik liegt auf einem Application Server.

Computername und Arbeitsgruppe einstellen

Um den Computername und Arbeitsgruppe einzustellen, stehen Ihnen drei verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Nachfolgend finden Sie den Weg dahin beschrieben:

  • 1. Windows XP Ansicht: Start -> Systemsteuerung -> Leistung und Wartung -> System.
  • 2. Klassische Windows Ansicht: Start -> Systemsteuerung -> System - oder
  • 3. Sie klicken auf dem Desktop mit der rechten Mouse-Taste auf das Symbol "Arbeitsplatz und anschließend mit der linken Mouse-Taste in dem Kontext-Menü auf "Eigenschaften"

Bei genauem Einhalten der Beschreibung führen alle drei Möglichkeiten zum richtigen Ziel. Welche Möglichkeit für Sie die Beste ist, müssen Sie selber herausfinden.

Systemeigenschaften

Nach dem das Fenster "Systemeigenschaften" geöffnet worden ist, wechseln Sie in die Karteikarte "Computername".

Wenn Sie jetzt auf Ändern klicken, können Sie den Computernamen des Computers ändern, den er im Netzwerk haben soll (der Computername muss eindeutig sein, siehe Grafik oben).

In der Arbeitsgruppe legen Sie den Namen fest, in der er arbeiten soll. (die Arbeitsgruppe muss bei allen Computer im Netzwerk gleich sei, z.B. Firmenname oder Familienname, Sie können sich auch einen Fantasienamen ausdenken).

Zusammenfassend:

  • 1. Der Computername muss im Netzwerk eindeutig sein.
  • 2. Die Arbeitsgruppe muss bei allen Computern gleich sein muss.

Installation der Komponenten

Gehen Sie wieder in die Systemsteuerung und öffnen Sie jetzt die Netzwerk- und Internetverbindungen.

In dem Fenster für die Netzwerk- und Internetverbindungen klicken auf das Steuerungssymbol "Netzwerkverbindungen".

Mit einem Rechtsklick auf LAN-Verbindung und anschließend mit einem Linksklick auf Eigenschaften öffnen Sie die Einstellungen für die LAN-Verbindung Hier sollten gemäß untenstehender Grafik vier Elemente angehackt sein. Sind nicht alle Elemente angehackt, klicken Sie mit der linken Maustaste jeweils in das entsprechenden Kästchen vor der Beschreibung um es zu aktivieren und bestätigen den gesamten Vorgang mit der [OK]-Taste.

Konfiguration der  Komponenten

Wählen Sie in den Eigenschaften von LAN-Verbindung das "Internetprotokoll (TCP/IP)" aus und klicken Sie dann auf die Schaltfläche Eigenschaften. Es wird jetzt nachfolgendes angezeigt:

ohne statische IP-Adresse mit statischer IP-Adresse

Bei der Netzwerkeinrichtung können Sie nach zwei Möglichkeiten vorgehen.

Die Einrichtung eines Netzwerkes ohne statischer oder mit dynamischer IP-Adresse ist zu empfehlen wenn gleichzeitig über das Netzwerk eine DSL-Verbindung zum Internet per Router läuft. Bei der Benutzung von dynamischen IP-Adressen im Netzwerk haben Sie zu jederzeit einen anderen Computer mit ans DSL-Netz anschließen ohne großartige Veränderung an das interne Netzwerk vorzunehmen.

Die Einrichtung eines Netzwerkes mit statischer IP-Adresse ist zu empfehlen, wenn nur das interne Netzwerk läuft und kein DSL-Netz verwendet wird. Zu diesem Zweck stellen Sie folgendes ein:

  • Aktivieren Sie das Kontrollkästchen "Folgende IP-Adresse verwenden"
     
  • In dem Feld rechts neben IP-Adresse tragen Sie für den ersten Computer folgende IP-Adresse ein: 192.168.0.1.beim dem zweiten Computer tragen jetzt folgende IP-Adresse ein: 192.168.0.2. Bei jeden weiteren Computer erhöht sich die letzte Zahl der statischen IP-Adresse.
     
  • Die Subnetzmaske bei allen Computern stellen Sie auf "255.255.255.0" und bestätigen sie ihre Einstellungen.

Zugriff von anderen Rechnern möglich machen

Windows XP handhabt die Benutzerverwaltung anders, als z.B. Windows 98 oder Windows ME. Aus diesem Grund muss für jeden Benutzer, der auf den Rechner zugreifen will, ein Benutzeraccount mit dem gleichen Benutzernamen eingerichtet werden.

Gehen Sie wieder in die Systemsteuerung und öffnen Sie jetzt Benutzerkonten.

Klicken Sie in dem darauffolgenden Menü auf "Neues Konto erstellen" und richten Sie für jeden Benutzer, der aus dem Netzwerk auf Ihren Rechner zugreifen können soll, einen Benutzer mit dem gleichen Namen ein (das Passwort braucht nicht gleich zu sein).

Es gibt zwei Benutzerkontotypen. das Computeradministratorkonto ermöglichen dem Benutzer das Ändern aller Computereinstellungen. Eingeschränkte Konten ermöglichen dem Benutzer, wie in der Tabelle unten gezeigt, das Ändern nur einiger Einstellungen

 

  Computer
Administrator
Eingeschränktes
Konto
Installieren von Programmen und Hardware Häkchen  
Vornehmen von systemweiten Änderungen Häkchen  
Zugreifen auf und Lesen aller privaten Dateien Häkchen  
Erstellen und Löschen von Benutzerkonten Häkchen  
Ändern von Konten anderer Personen Häkchen  
Ändern des eigenen Kontonamens oder -typs Häkchen  
Ändern des eigenen Bildes Häkchen Häkchen
Erstellen, Ändern oder Entfernen des eigenen Kennwortes Häkchen Häkchen


Zum Schluss müssen Sie jetzt noch die Festplatten bzw. Ordner freigeben über die im Netzwerk zugegriffen werden soll. Zu diesem Zweck gehen Sie folgendermaßen vor.

Über den Arbeitsplatz wählen Sie die entsprechende Festplatte bzw. den entsprechenden Ordner aus der freigegeben werden soll.

Mit einem Rechtsklick wählen Sie im Kontextmenü den Menüpunkt "Freigabe und Sicherheit" aus.

In den Eigenschaften wählen Sie "Klicken Sie hier, wenn Sie das Laufwerk dennoch freigeben möchten"


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