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Auf dieser
Seite zeigen wir ihnen, wie Sie ein
Windows-Netzwerk mit verschiedenen Windows
XP Computern konfigurieren müssen, damit sie in
einem Windows-Netzwerk (Peer to Peer oder
Client/Server) laufen.
Peer to Peer
Peer-to-Peer
(P2P) Connection (engl. peer für
"Gleichgestellter", "Ebenbürtiger" oder
"Altersgenosse") und Rechner-Rechner-Verbindung
sind synonyme Bezeichnungen für eine
Kommunikation unter Gleichen, hier bezogen auf
ein Netzwerk von Computern.
In einem
Peer-to-Peer-Netz sind alle Computer
gleichberechtigt und können sowohl Dienste in
Anspruch nehmen als auch Dienste zur Verfügung
stellen. Die Computer können als
Arbeitsstationen genutzt werden, aber auch
Aufgaben im Netz übernehmen.
In der
Informationstechnik ist das Gegenteil zum
Peer-to-Peer-Prinzip das
Client-Server-Prinzip. Hier gibt es den Server,
der einen Dienst anbietet, und den Client, der
diesen Dienst nutzt. In Peer-to-Peer-Netzen ist
diese Rollenverteilung aufgehoben. Jeder Host in
einem Computernetz ist ein peer, denn er
kann gleichzeitig Client und Server sein.

Client / Server
Als
Client-Server-System wird in der elektronischen
Datenverarbeitung (EDV) eine Netzwerkstruktur
bezeichnet, bei der die Ressourcen von einem
zentralen Server (Software) angeboten werden,
auf die von den Arbeitsstationen (Clients) aus
zugegriffen werden kann. Der Server stellt einen
Dienst zur Verfügung. Der Client bietet die
Benutzeroberfläche oder die
Benutzerschnittstelle der Anwendung an.
Mit der
Verbreitung der Personal-Computer wurde immer
mehr Rechenkapazität auf die Bürorechner
ausgelagert. Der Server in einem solchen Umfeld
bietet meist nur noch die Daten an. Eine häufige
Form ist z. B. ein zentraler Datenbankserver.
Ein solches Client-Programm wird auch als
Fat-Client bezeichnet. Mit der zunehmenden
Verbreitung von Intranet geht dieser Trend
wieder zurück. Hier ist dann der Browser der
Thin Client, die eigentliche Programmlogik liegt
auf einem Application Server.

Um den
Computername und Arbeitsgruppe einzustellen,
stehen Ihnen drei verschiedene Möglichkeiten zur
Verfügung. Nachfolgend finden Sie den Weg dahin
beschrieben:
- 1.
Windows XP Ansicht:
Start -> Systemsteuerung ->
Leistung und Wartung -> System.
- 2.
Klassische Windows Ansicht: Start ->
Systemsteuerung -> System - oder
- 3. Sie
klicken auf dem Desktop mit der rechten
Mouse-Taste auf das Symbol "Arbeitsplatz und
anschließend mit der linken Mouse-Taste in
dem Kontext-Menü auf "Eigenschaften"

Bei genauem
Einhalten der Beschreibung führen alle drei
Möglichkeiten zum richtigen Ziel. Welche
Möglichkeit für Sie die Beste ist, müssen Sie
selber herausfinden.

Systemeigenschaften
Nach dem
das Fenster "Systemeigenschaften" geöffnet
worden ist, wechseln Sie in die Karteikarte
"Computername".

Wenn Sie jetzt auf
Ändern
klicken, können Sie den
Computernamen
des Computers ändern, den er im Netzwerk
haben soll (der Computername muss eindeutig
sein, siehe Grafik oben).

In der
Arbeitsgruppe legen Sie den
Namen fest, in der er arbeiten soll. (die
Arbeitsgruppe muss bei allen Computer im
Netzwerk gleich sei, z.B. Firmenname oder
Familienname, Sie können sich auch einen
Fantasienamen ausdenken).
Zusammenfassend:
1.
Der Computername muss im Netzwerk
eindeutig sein.
- 2. Die
Arbeitsgruppe muss bei
allen Computern gleich sein muss.

Gehen Sie
wieder in die Systemsteuerung und öffnen Sie
jetzt
die Netzwerk- und
Internetverbindungen.

In dem
Fenster für die Netzwerk- und
Internetverbindungen klicken auf das
Steuerungssymbol "Netzwerkverbindungen".

Mit einem
Rechtsklick auf LAN-Verbindung und anschließend
mit einem Linksklick auf Eigenschaften öffnen
Sie die Einstellungen für die LAN-Verbindung
Hier sollten gemäß untenstehender Grafik vier
Elemente angehackt sein. Sind nicht alle
Elemente angehackt, klicken Sie mit der linken
Maustaste jeweils in das entsprechenden Kästchen
vor der Beschreibung um es zu aktivieren und
bestätigen den gesamten Vorgang mit der
[OK]-Taste.

Konfiguration der Komponenten
Wählen Sie in
den Eigenschaften von LAN-Verbindung das
"Internetprotokoll (TCP/IP)"
aus und klicken Sie dann auf
die Schaltfläche
Eigenschaften.
Es wird jetzt nachfolgendes angezeigt:
|
 |
 |
|
ohne
statische IP-Adresse |
mit
statischer IP-Adresse |
Bei der
Netzwerkeinrichtung können Sie nach zwei
Möglichkeiten vorgehen.
Die
Einrichtung eines Netzwerkes ohne statischer
oder mit dynamischer IP-Adresse ist zu empfehlen
wenn gleichzeitig über das Netzwerk eine
DSL-Verbindung zum Internet per Router läuft.
Bei der Benutzung von dynamischen IP-Adressen im
Netzwerk haben Sie zu jederzeit einen anderen
Computer mit ans DSL-Netz anschließen ohne
großartige Veränderung an das interne Netzwerk
vorzunehmen.
Die
Einrichtung eines Netzwerkes mit statischer
IP-Adresse ist zu empfehlen, wenn nur das
interne Netzwerk läuft und kein DSL-Netz
verwendet wird. Zu diesem Zweck stellen Sie
folgendes ein:
-
Aktivieren Sie das Kontrollkästchen
"Folgende IP-Adresse verwenden"
- In dem
Feld rechts neben IP-Adresse tragen Sie für
den ersten Computer folgende IP-Adresse ein:
192.168.0.1.beim dem zweiten Computer tragen
jetzt folgende IP-Adresse ein: 192.168.0.2.
Bei jeden weiteren Computer erhöht sich die
letzte Zahl der statischen IP-Adresse.
- Die
Subnetzmaske
bei allen Computern stellen Sie auf "255.255.255.0" und
bestätigen sie ihre Einstellungen.

Windows XP handhabt die
Benutzerverwaltung anders, als z.B. Windows 98
oder Windows ME. Aus diesem Grund muss für jeden
Benutzer, der auf den Rechner zugreifen will,
ein Benutzeraccount mit dem gleichen
Benutzernamen eingerichtet werden.

Gehen Sie wieder in die
Systemsteuerung und öffnen Sie jetzt
Benutzerkonten.

Klicken Sie in dem darauffolgenden Menü auf
"Neues Konto
erstellen" und
richten Sie für jeden Benutzer, der aus dem
Netzwerk auf Ihren Rechner zugreifen können
soll, einen Benutzer mit dem gleichen Namen ein
(das Passwort braucht nicht gleich zu sein).

Es gibt zwei
Benutzerkontotypen. das
Computeradministratorkonto ermöglichen dem
Benutzer das Ändern aller Computereinstellungen.
Eingeschränkte Konten ermöglichen dem Benutzer,
wie in der Tabelle unten gezeigt, das Ändern nur
einiger Einstellungen
| |
Computer
Administrator |
Eingeschränktes
Konto |
|
Installieren von Programmen und
Hardware |
 |
|
|
Vornehmen von systemweiten
Änderungen |
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|
|
Zugreifen auf und Lesen aller
privaten Dateien |
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|
|
Erstellen und Löschen von
Benutzerkonten |
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|
Ändern
von Konten anderer Personen |
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|
Ändern
des eigenen Kontonamens oder -typs |
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|
Ändern
des eigenen Bildes |
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 |
|
Erstellen, Ändern oder Entfernen des
eigenen Kennwortes |
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 |
Zum Schluss müssen Sie jetzt noch die
Festplatten bzw. Ordner freigeben über die im
Netzwerk zugegriffen werden soll. Zu diesem
Zweck gehen Sie folgendermaßen vor.
Über den
Arbeitsplatz wählen Sie die entsprechende
Festplatte bzw. den entsprechenden Ordner aus
der freigegeben werden soll.
Mit einem
Rechtsklick wählen Sie im Kontextmenü den
Menüpunkt "Freigabe und Sicherheit" aus.
In den
Eigenschaften wählen Sie "Klicken Sie hier,
wenn Sie das Laufwerk dennoch freigeben
möchten"
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